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Das Gebiet rund um Slusegaard ist in vielerlei Hinsicht interessant.

Hier liegt der Knotenpunkt - an dem sich der 15. Grad östlicher Länge
mit dem 55. Grad nördlich Breite kreuzt - hier ist es also um 12 Uhr
wirklich 12 Uhr, und die Sonne steht genau im Süden am höchsten.

Der Knotenpunkt ist durch einen Granitstein markiert, hier kann man
mehr darüber nachlesen. Darüber hinaus ist die Flora sehr interessant
und selten. Für alle, die sich für Geologie interessieren: In den
Schieferlagen im Bachlauf wurden schon mehrfach Fossilien gefunden.

Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz, ist aber öffentlich zugänglich; die Natur ist wunderschön und ideal zum Spazierengehen.

Ab Frühjahr 2014 trifft man hier beim Spazierengehen auf Schafe, Lämmer und Pferde, die für eine natürlich Pflege der Natur sorgen.

Einiges über Slusegaard

Kommen Sie ins Café Slusegaard, wo Sie noch viel mehr sehen und hören können.


Lesen Sie mehr über unser Café >>

Jederzeit etwas Gutes für den Gaumen …

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Slusegård - Mündung des Wasserlaufs Øleå

UTM 0499840 / 6094914

N 55 00 04.0 / E 014 59 51.0

Slusegård liegt an der Mündung des Øleå ins Meer; der Name Slusegård bedeutet, dass vor langer Zeit hier eine Schleuse in Zusammenhang mit einer Wassermühle stand.

Der Øleå ist der längste Wasserlauf der Insel; auch wenn die früheren natürlichen Mäander an vielen Stellen begradigt wurden, beträgt seine Gesamtlänge 22 km und 160 m von der Quelle in Ølene bis zur Mündung ins Meer bei Slusegård.

Tyrkelegaard mit Wassermühle 1750

Auf Hammers Karte von ca. 1750 heißt unser Hof Tÿrkelegård; der damalige Landrat Urne hat einige Schriften hinterlassen, in denen unser Hof als Törkelegård bezeichnet wird.

Wenn man weitere Quellen studiert, erfährt man, dass der Hof auch Tyrkesegård, Tyrkelsegård und Terkelegård hieß, was auf den Männernamen Thorkil oder Thyrkil verweist, da der Hof laut kirchlicher Berichte von 1662 im Besitz von Anders Torckelsen gewesen sein soll; in einem Flurbuch von 1696 wurde der Name Anders Terkildssen geschrieben!

Slusegaardsanlage mit Wassermühle und Forellenhaus

Was die heutigen Bornholmer besonders mit diesem 15. Hofgut in privater Hand, mit den verschiedenartigen Namen, in der Gemeinde Pedersker verbinden, ist die Wassermühle mit dem recht großen Wassermühlendamm mit dazugehörigem Stauwerk bzw. mit der Schleuse, wenn man so will, mit dem Forellenhaus und dem kleineren Quellenhaus.

Die Wassermühle gab es schon Mitte des 18. Jahrhunderts, das Forellenhaus entstand um 1860.

Die gesamte Anlage wurde 1956 unter Denkmalschutz gestellt; heute ist sie eine der 3 Sterne-Attraktionen Bornholms für Einheimische und Touristen. Denn es ist nicht nur die Kulturhistorie dieser Anlage, die die Menschen anlockt.

Kurz bevor der Øleå in die Ostsee mündet, fließt er durch Cyrtograptusschiefer.

Auch die alten Meereshügel sind bewohnt gewesen; von 1958 bis 1964 erfolgten gründliche Ausgrabungen von 1400 Gräbern aus der Eisenzeit.

Die damalige Thronfolgerin Margrethe beteiligte sich 1962 und 1964 an diesen Ausgrabungen.

Die Botanik in dieser trockenen Dünenlandschaft ist sehr charakteristisch; wenn man Glück hat, kann man im frühen Frühjahr eine kleine unscheinbare Pflanze blühen sehen, den Frühlings-Spark, den es ansonsten im ganzen Land kaum gibt.

Geografischer Knotenpunkt bei Slusegaard

Schließlich wurde der Ort in neuerer Zeit dadurch bekannt, dass ein Ingenieur nach gründlichem Studium seines alten Schulatlasses feststellte, dass der 15. Grad östlicher Länge und der 55. Grad nördlicher Breite einander genau hier bei Slusegård kreuzen.

Durch genauere Vermessungen wurde eine Stelle in den Dünen festgestellt, an der der Verwaltungskreis Bornholm eine kleine Anlage mit einer in eine Granitplatte geschlagenen Kompassrose und einer Informationstafel unter der Überschrift "Geografischer Knotenpunkt" ("det geografiske knudepunkt") hat aufstellen lassen.